Seltsames um Google Home und Android Updates

Ich habe mir vor ein paar Wochen ein Galaxy S8 zugelegt. Da ich auf meinem vorherigen S6 sehr intensiv den Sprachassistenten benutzt hatte, richtete ich ihn auf dem S8 sofort ein. Dabei fiel mir auf, dass es die Einstellung „Auf OK Google bei ausgeschaltetem Display reagieren, wenn das Gerät geladen wird“ in Nougat nicht mehr gibt. Und siehe da, es funktioniert auch nicht mehr. In mehreren Foren wunderten sich die Benutzer darüber, weil es doch auf ihren alten Geräten noch geklappt hatte – auch auf meinem S6.

Nachdem ich mein S6 mit dem aktuellen Stock-Nougat-ROM geflasht und neu aufgesetzt hatte, stellte ich zu meiner Verwunderung fest, dass es nun auch hier nicht mehr funktioniert. Eine Anfrage bei Samsung ergab die lapidare Antwort, diese Funktion gebe es nicht.

Ich besitze einen Echo Dot und finde ihn sehr praktisch. Als ich über das kommende Google Home nachdachte – und ob ich mir eines zulegen solle – wurde mir klar, dass ein Android Smartphone, welches durchgehend am Kabel hängt und eventuell noch mit einer Box mit Mikro verbunden ist, technisch ja eigentlich die Funktion eines Google Home übernehmen könnte. Und just zu dem Zeitpunkt, als Google Home auf den Markt kommt, wird diese Funktionalität aus Android entfernt. 

Ist das nicht seltsam?

Viele Grüße
Thomas

Wenn Office 365 sich nicht aktivieren lässt

Ich hatte das Problem, dass ich Office 365 unter Windows 10 nicht aktivieren konnte. Diese Lösung erhielt ich schließlich in einem Forum:

1. Schließe alle offenen Anwendungen.
2. Drücke die Tastenkombination Windows-Taste+X und wähle Eingabeaufforderung (Administrator).
3. Gib nacheinander folgende Befehle ein und bestätige diese jeweils mit Enter:
net localgroup Administratoren localservice /add
fsutil resource setautoreset true C:\
netsh int ip reset
exit
4. Starte deinen Rechner neu über Alt+F4 > Neu starten.

Erinnert ihr euch an Vodafones erstes UMTS Angebot?

Als UMTS noch ganz neu war, brauchte ich gerade wieder ein neues Handy. Wieso also nicht das Neuste vom Neusten nehmen, ein UMTS Handy? Ich besuchte also einen Vodafone-Shop und wollte mich beraten lassen. Damit fingen die Problem schon an. Ich war erschrocken, wie wenig die „Berater“ von der Technik verstanden. Sie boten mir das Motorola E1000 an, welches als erstes Handy über einen recht großen Screen verfügte, der sehr empfindlich aussah. Das Verkaufsargument der ca. 22jährigen Tussi – anders konnte man das nicht nennen – war, das ich damit „3D-Sound zum Freisprechen und sogar für Videotelefonie nutzen könne. Da dieses Handy als Businessmodell angepriesen wurde, fragte ich sie, welcher Geschäftsmann denn bitte freihändig per Lautsprecher telefonieren würde, so dass alle Welt mithören könne. Videotelefonie war auch ein Witz, denn die Kamera war so angebracht, dass das Handy recht schräg gehalten werden musste, so dass man es unmöglich auf den Tisch legen konnte, man also gezwungen war, es die ganze Zeit in der Hand zu halten. Wie eigentlich 3D-Sound mit nur einem Lautsprecher funktionieren solle, konnte sie mir auch nicht erklären.

Als ich dann fragte, ob ich mit dem Handy auf meinen GMX-Account zugreifen könne, waren alle Verkäufer völlig ratlos. Man könne ja schließlich nicht die technischen Details aller Handys kennen, meinten sie. Ich entgegnete, dass ich als PC-Verkäufer die Spezifikationen aller PCs kenne.

Nach 30 Minuten hatten wir endlich irgendeine Fachfrau am Telefon, welche mir bestätigte, dass das wohl möglich sei. Ich kaufte das Handy also samt diesem Vertrag;

Vodafone UMTS

Darunter gab es eine regelrechte Textwand von Kleingedrucktem:

2 Nur bei Verwendung videotelefoniefähiger Endgeräte und UMTS-Netzversorgung bei beiden Gesprächspartnern (siehe auch Ziffer 10). Bis 15.04.2005 wird Videotelefonie zum Preis für nationale Gespräche des jew. Tarifs abgerechnet. Ab 16.04.2005 gelten Minutenpreise von max. 0,80 € für Verbindungen innerhalb des Vodafone D2-Netzes und ins dt. Festnetz sowie max. 1,20 € für Verbindungen in andere dt. Mobilfunknetze. Bei Vodafone 50/100/200/500 entspricht 1 Minute Videotelefonie 2 Minuten Sprachtelefonie; für Verbindungen in and. dt. Mobilfunknetze gilt in jedem Fall ein Preis von max. 1,20 €. 3 Vodafone-MobileTV: ausgewählte Spezial-Inhalte für UMTS-Handys (kein Sharp 902), zur Zeit je nach Kanal (tägl. od. wöchentl.) 10 bis 60 Minuten Programm. Vodafone-MobileTV steht bis 31.03.2005 kostenlos zur Verfügung, die max. monatl. Nutzung ist bis dahin auf 2 Stunden beschränkt. Ab dem 01.04.2005 gilt ein Preis von max. 3 €/60 Min., sofern die 2 Std. monatl. Inklusiv-Leistung überschritten werden. Aus Sicherheitsgründen wird jede Vodafone-MobileTV-Verbindung nach 20 Min. autom. getrennt. Das Angebot an auswählbaren Programmen kann wechseln. Inklusiv-Leistung nicht für Erotik-Inhalte. Siehe auch Ziffer 10. 4 Monatlich kann im Vodafone live!-Portal ein MusicDownload od. ein Realtone aufs Handy geladen werden. Angebot ist nur mit entsprechenden Handys (Motorola V980, Motorola E1000, Sony Ericsson V800, Nokia 6630) nutzbar. Nicht in Anspruch genommene Inhalte nicht in Folgemonat übertragbar. 5 Keine weitere Berechnung des Zugangs zum Vodafone live!-Portal aus dem Vodafone D2-Netz über den APN wap.vodafone.de, ausgenommen besondere Entgelte für Inhalte/Dienste. Bis 15.04.2005 werden für weitergehende Paketvermittelte Datenübertragung über diesen APN 0,29 €/100 KB berechnet, danach 0,19 €/10 KB. 6 Vodafone E-Mail-Adresse mit 500 MB Speicherplatz, Abrufen und Versenden von E-Mails (je nach Handy) über das Vodafone live!- bzw. -WAP-Portal, per Vodafone-Mailbox, mit im Handy integrierten E-Mail-Client oder übers Internet. Ab 01.07.2005 können je nach Größe der EMail bis zu 0,99 € pro versendeter Mail berechnet werden. 7 Internetzugang über den APN web.vodafone.de mit an das Handy angeschlossenem Laptop möglich. Bis zum 15.04.2005 besteht ein monatliches Inklusiv-Volumen von 2 MB, für weitergehende paketvermittelte Datenübertragung werden 0,29 €/100 KB berechnet. Ab dem 16.04.2005 werden für jede Nutzung des Internetzugangs über den APN web.vodafone.de 0,19 €/10 KB berechnet. Nicht genutztes Inklusiv-Volumen nicht in Folgemonat übertragbar. 8 24 Monate Mindestlaufzeit, einmal. Anschlusspreis

Selbstredend war der Text in 8 Punkt, ich habe ihn hier vergrößert.

Der fettgedruckte Text verbirgt eine unfassbare Falle. Bis zum Ende des Monats, in dem ich das Gerät kaufte, galt:

0,29€ pro 100kb, demnach würden 100MB 290€ kosten. Das klingt schon happig, aber was danach kam, war geradezu abenteuerlich:

0.19€ pro 10kb, das ergibt:100MB kosten 1900€! Und so etwas steht im Kleingedruckten und wird vom Verkäufer nicht angesprochen.

Und das Ganze wurde als Businesstarif beworben für Gewerbetreibende, die ihren Emailverkehr komplett über das Handy regeln sollten.

Ich habe am ersten Tag meinen GMX-Account eingebunden – es gab direkt ein App dafür auf dem Handy – und nur den Inhalt meines Postfachs mit ca. 60 Emails ein paar Mal aufgerufen. Gelesen habe ich 2 oder 3 Emails. Danach schaute ich auf die Kostenkontrolle und hatte schon für 60€ Daten verbraucht! Ich rief sofort dort an und fragte den Kundendienst, wieso das einfache Abrufen eines Postfachs angeblich mehr als 60MB verbraucht. Mir wurde der Betrag gutgeschrieben.

Ich tauschte das Handy dann gegen das Klapphandy V980 aus und machte den Monat drauf noch einmal den Fehler, einige Emails abzurufen und ein paar Webseiten aufzurufen. Das Resultat im nächsten Monat: 250€. Ich löschte umgehend alle Einträge für Internetverbindungen und nutzte das „Smartphone“ als einfaches Handy. Nicht ganz im Sinne des Erfinders.

Gegen diese Abtzocke hätte man eigentlich gerichtlich vorgehen sollen. Mir war es eine Lehre.

Wie caste ich vom Smartphone / NAS auf Chromecast / Fire TV Stick / SmartTV?

Ich besitze seit einigen Monaten ein Chromecast und seit einigen Tagen einen Fire TV Stick. Nun ist der Chromecast ja vorwiegend dazu gedacht, Inhalte, die sich irgendwo im Netz befinden, statt auf das Smartphone auf den TV zu streamen. Dazu wird wohl intern einfach die Adresse an das CC übergeben. Der Fire TV Stick wiederum unterstützt leider kein DLNA, sondern nur Apps, die für ihn freigegeben sind.

Nun wäre es aber sehr nützlich, auch lokale Inhalte auf den TV bringen zu können, z.B. Audiobooks, selbst aufgenommene Videoclips oder Filme, die auf einem NAS liegen.

Technisch scheint das möglich zu sein, denn es gibt mittlerweile ein paar Apps, die das tun. Ich habe einige getestet.

Alle Apps beherrschen den Standard DLNA, so dass es mit allen einigermaßen modernen Empfangsgeräten klappen sollte.

Beim Amazon Fire TV (Stick) kann man sich mit der App AirReceiver behelfen. Damit wird der Chromecast völlig ersetzt, denn beide sind einfach nur DLNA Empfänger.

Tools

Software um Dateien zu konvertieren

Allcast (beschränkt auf 5 Minuten, Vollversion 3,67€)

  • von:
    * Handy oder Tablet
    * NAS (DLNA/UPnP oder Samba)
    * Google Drive
    * Google+
    * Dropbox
  • auf:
    * Chromecast (http://amzn.to/1lOq4bI)
    * Amazon Fire TV (http://amzn.to/OMqmnj) (benötigt kostenlose Allcast App aus dem Amazon Store)
    * Apple TV (http://amzn.to/1izCgJ3)
    * Xbox 360, Xbox One (http://amzn.to/1iBWxz1)
    * Roku (http://amzn.to/1ef4T2p)
    * WDTV (http://amzn.to/1oRCTGX)
    * Smart TV
    * andere DLNA Empfänger

Localcast (kostenlos mit Werbung, werbefrei für 1€)

  • von:
    * Handy oder Tablet
    * NAS (DLNA/UPnP oder Samba)
    * Google Drive
    * Google+
    * Dropbox
    * eine Internetseite
  • auf:
    * Chromecast
    * Nexus Player
    * AppleTV
    * SmartTV
    * Sonos
    * Xbox 360, Xbox One
    * andere DLNA Empfänger

PlayTo Chromecast

Nicht empfehlenswert, scheint sehr fehlerhaft zu sein. Es wurden nicht einmal meine Medienserver eingelesen.

BubbleUPnP UPnP/DLNA (20 Minuten Limit, Vollversion für 3,49€)

  • von:
    * Handy oder Tablet
    * NAS (DLNA/UPnP oder Samba)
    * Google Drive
    * Google+
    * Dropbox
    * eine Internetseite
  • auf:
    * Chromecast
    * Nexus Player
    * AppleTV
    * SmartTV
    * Sonos
    * Xbox 360, Xbox One
    * andere DLNA Empfänger

Resultat

BubbleUPnP ist mein Favorit aus einem ganz wichtigen Grund. Und zwar können nicht alle Geräte alle Formate abspielen. Besonders Chromecast ist hier sehr eingeschränkt. Also muss man entweder auf seinem Rechner Stunden und Tage zum Transkodieren verschwenden – oder man installiert sich auf seinem PC BubbleUPnP Server, der das ohne Konfiguration in Echtzeit übernimmt. Er muss einfach nur installiert und gestartet werden, die App erkennt ihn dann automatisch und gibt ihm die richtigen Anweisungen.

Mein Aufbau sieht also so aus:

  • Filme auf Synology NAS
  • BubbleUPnP Server auf dem PC
  • AirReceiver auf dem FireTV
  • BubbleUPnP Vollversion auf dem Smartphone

Seltsamerweise laggen manche Filme ca. alle 15 Minuten für ein paar Sekunden, wenn ich sie auf dem Fire TV Stick abspiele. Dafür muss ich noch eine Lösung finden.

Ist das eigentlich Absicht von der LBB oder nur eine dämliche IT?

Nachdem ich mein Kreditkartenkonto bei der LBB gekündigt hatte, stand ich vor dem Problem, dass ich keinerlei Zahlungen aus der Vergangenheit mehr kontrollieren kann, weil der Account sofort gesperrt/gelöscht worden war und ich nie einen Kontoauszug per Briefpost erhalten hatte. Das ist schon das erste absolute NoGo für eine Bank und vermutlich nicht einmal rechtlich erlaubt.

Ich klickte mich also umständlich durch die Kontaktseite, bis ich endlich einen Eintrag fand, der nicht mit einer Frage beantwortet wurde, sondern ein Feld zum Absenden einer eigenen Frage anbot. Ich bat darum, mir die Kontoauszüge aus 2014 und 2015 zukommen zu lassen, gern auch als csv-Export.

Kurz darauf erhielt ich eine Email mit folgendem Inhalt:
Gern haben wir Ihnen die Kreditkartenabrechnungen der letzten 12 Monate heute per Post zugesandt. Diese sollten zeitnah bei Ihnen eintreffen.

Nur leider befand sich in der Post nur ein Kontoauszug vom 20.01.15 bis 18.02.15. Reichlich verdutzt ob dieses groben Fehler eines Bankangestellten (Die haben es wohl nicht so mit Zahlen) wollte ich schnell auf das Ticket antworten, doch was sah ich?

Die Nirvana-Emailadresse „noreply@*„, wie sie immer noch einige Firmen benutzen, um ihren Kunden klarzumachen, dass sie keine weitere Korrespondenz wünschen und man sich – wenn es denn unbedingt sein muss – denselben umständlichen Weg noch einmal entlanghangeln solle.

Ich muss also noch einmal die richtige Seite finden und dann den Inhalt meiner und deren Email in das Formular kopieren.

Ich schrieb folgenden Text dazu:

Eines vorweg: Dass man bei Ihrem System nicht per Email oder Link auf Tickets antworten kann, ist sehr kundenunfreundlich. Viele andere Firmen zeigen, wie man es besser macht. Text aus Ihrer Email in ein neues Kontakrformular kopieren zu müssen, ist wirklich unglaublich. Es wird wohl mal Zeit für ein gutes Ticketsystem.

Ich kenne nur wenige  – und dazu noch recht große – Firmen, die auf so eine völlig veraltete und kundenfeindliche Technik setzen. Kann mir Jemand erklären, wieso das ist? Angst vor längerem Kundenkontakt?

Viele Grüße
Thomas

Gedanken zu Windows 8

Kacheln sind auf einem reinen (evtl. zweiten) Info-Display ganz nett, wenn man sich einen kurzen Überblick verschaffen mag über News, Wetter, Datum, letzte Emails usw. Für alles andere ist es sinnlos.
Und oh Wunder! All das habe ich schon seit Jahren durch Gadgets auf Win7, aber auf meinem gewohnten Desktop, wo sie einfach immer zu sehen sind, wenn ich gerade keine Fenster davor habe.

Wovon ich träume als „Poweruser“ und was den Widgets von Android ähnelt:

Auf dem Desktop „festgeklebte“ bedienbare Miniprogramme so ähnlich wie Gadgets oder Kacheln, aber mit mehr Komplextität. Es müssten Abbilder von richtigen Programmen wie Outlook oder einem Browser sein, z.B der Kalender von OL in klein und komplett bedienbar. Wenn man mehr braucht, klickt man doppelt und das Widget zoomt in das vollständige Programm. Durch ESCAPE zoomt das Programm wieder heraus in das Widget.

Man könnte seine x meistbenutzen Programme auf den Desktop legen, ihnen beim Aktualisieren zuschauen und bei Bedarf hineinzoomen – natürlich nicht in den Vollbildmodus, sondern einfach in das gewohnte Programmfenster.

Tja, Microsoft, mit dem Feature hätte euch jeder Win8 aus den Händen gerissen!