Rewe Online angetestet

(Dies habe ich im Namen einer guten Bekannten geschrieben)

Da Rewe jetzt Onlinebestellungen anbietet, wollte ich es ausprobieren. Ich habe also Anfang der Woche zwei Stunden lang Waren für ca. 135€ ausgewählt, für Samstag bestellt und per PayPal bezahlt.

Heute Morgen ergab es sich aber, dass ich Samstag nicht zuhause sein werde. Also rief ich die Kundenhotline an und bat um eine Änderung. Der Herr an der Hotline teilte mir mit, ich müsse die Änderung selbst über deren Website vornehmen, er könne es nicht. Ich loggte mich also ein und folgte den Anweisungen des Mitarbeiters.  Mich wunderte, dass beim Klicken auf Ändern die gesamte Bestellung erneut in den Warenkorb gelegt wurde und offensichtlich eine neue Bestellung angestoßen wurde. Es wurden nacheinander Lieferadresse, Lieferzeitpunkt und Zahlungsart abgefragt. Ich gab als Lieferzeitpunkt nächsten Dienstag an.

Als ich auf die PayPal Seite geleitet wurde, auf der ich erneut die Zahlung vornehmen sollte, stutzte ich und fragte den Mitarbeiter, wieso ich noch einmal zahlen soll. Seine Antwort war, ich könne jetzt abbrechen, die Änderung sei vorgenommen worden.

Heute – Freitagabend – bekam ich eine E-Mail, welche die Lieferung für Samstag(!) bestätigte. Ich rief sofort erneut die Hotline an und wollte das klären. Der Mitarbeiter leitete mich durch denselben Vorgang. Nach Klicken auf „Ändern“ meiner aktiven Bestellung wurde die komplette Bestellung in den Warenkorb gelegt. Ich solle den kompletten Vorgang wiederholen. Als ich abermals auf der PayPal Seite war und mit „Jetzt kaufen“ eine Zahlung über den alten Betrag erneut autorisieren sollte, sagte ich dem Mitarbeiter, dass ich das nicht tun werde, weil mein Konto dann erneut belastet werde. Er versuchte, mir zu erklären, dass ich einfach mal auf „Jetzt zahlen“ klicken solle, es werde nichts abgebucht.

Ich übergab dann an meinen Freund, einem IT-Profi, der selbst schon solche Zahlungsseiten programmiert hat, die ganze Zeit neben mir saß und mitgehört hatte. Er versuchte, dem Mitarbeiter zu erklären, dass sobald man auf der PayPal Zahlungsseite ist, dieser Betrag auch abgebucht werde. Er verneinte dies, das sei nun einmal die Vorgehensweise von Rewe Online und das werde „irgendwie“ geregelt, so sei es ihm mitgeteilt worden. Mehr konnte er uns auch nicht sagen.

Wir baten dann um eine Stornierung, weil halt am Samstag Niemand in der Wohnung sei. Er sagte uns, dass er die Stornierung sofort vornehmen werde.

Wenige Minuten später erhielt ich eine E-Mail von Rewe, dass der Auftrag storniert worden sei. Eine E-Mail von PayPal erhielt ich jedoch nicht.

Mein Bekannter riet mir, die PayPal Seite aufzurufen und nun sah ich, dass es sich bei der ersten Bestellung nicht um eine Zahlung, sondern um eine Autorisierung handelte, also nur die Erlaubnis, eine Abbuchung einzuleiten. Ich erinnerte mich nun auch, dass mir am Telefon gesagt wurde, die Abbuchung werde erst vorgenommen, wenn ich die Lieferung mit Unterschrift bestätigt hätte. Das hatte ich aber nicht richtig verstanden, weil ich diese Vorgehensweise nicht kannte.

Auf Anraten meines Bekannten nahm ich eine erneute Bestellung vor. Die vorher bestellten Waren wurden automatisch dem Warenkorb hinzugefügt. Ich durchlief den kompletten Bestellvorgang, wählte als Lieferzeitpunkt Dienstag – der Slot war noch frei, wurde also nie ausgewählt. Bei PayPal klickte ich auf „Jetzt zahlen“. Ein Check bei PayPal zeigte, dass ich jetzt zwei Autorisierungen erteilt hatte, wobei ich davon ausgehe, dass (hoffentlich) die erste Autorisierung nicht benutzt werden wird.

Erkenntnis:

Die Entwickler der Rewe Online Website haben einen sehr ungewöhnlichen und nicht kundenfreundlichen Weg gewählt, der dem bekannten Bestellvorgang von Amazon, Ebay und dergleichen völlig zuwiderläuft. Es wird bei einer Änderung derselbe Prozess genutzt wie bei einer neuen Bestellung, ohne irgendeinen Hinweis – offensichtlich aus Unkenntnis der Entwickler, es anders zu realisieren. Der Kunde muss glauben, er bestelle dieselbe Ware noch einmal, weil es an keiner Stelle Hinweise gibt. Ein Text am Anfang des Vorgangs in der Art „Aus technischen Gründen (= wir können es nicht besser) müssen Sie den Bestellvorgang noch einmal durchlaufen, Ihr Konto wird jedoch nicht erneut belastet“ würde hier für Klarheit sorgen.

Rewe Online scheint sich noch im Betastatus zu befinden.

Empfehlung:

  • Die Callcenter Mitarbeiter sollten besser ausgebildet werden, damit sie den Unterschied zwischen Zahlung und Autorisierung erklären können.
  • Auf der Website müssen an geeigneten Stellen leicht verständliche Anweisungen geliefert werden. Es ist tödlich, wenn ein Kunde an irgendeiner Stelle des Vorgangs nicht weiß, was er tun soll.
  • Der Prozess muss überarbeitet werden, damit z.B. bei einer Stornierung auch die Autorisierung bei PayPal gelöscht wird.

 

Weiterleiten mit postfix, SPF und SRS

Hier wird erklärt, wie man bei scharfen SPF-Regeln trotzdem eine Weiterleitung von GMX/web.de über Weiterleitungsadresse nach GMX/web.de hinbekommt.
Man muss darauf achten, dass “hostname” auf eine eigene Domain gesetzt ist, die aufgelöst werden kann, inkl www, z.B. “www.meinedomain.de”. Das kann man mit “hostname www.meinedomain.de” setzen. Welche seiner Domains man benutzt, ist egal.

Ebenfalls sollte man in /etc/default/postsrsd folgenden Eintrag auf dieselbe Domain setzen: SRS_DOMAIN = meinedomain.de

https://www.mind-it.info/2014/02/22/forward-postfix-spf-srs/

Wenn Office 365 sich nicht aktivieren lässt

Ich hatte das Problem, dass ich Office 365 unter Windows 10 nicht aktivieren konnte. Diese Lösung erhielt ich schließlich in einem Forum:

1. Schließe alle offenen Anwendungen.
2. Drücke die Tastenkombination Windows-Taste+X und wähle Eingabeaufforderung (Administrator).
3. Gib nacheinander folgende Befehle ein und bestätige diese jeweils mit Enter:
net localgroup Administratoren localservice /add
fsutil resource setautoreset true C:\
netsh int ip reset
exit
4. Starte deinen Rechner neu über Alt+F4 > Neu starten.

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Probleme mit Weiterleitung zu GMX und web.de

Hallo.

Seit ein paar Tagen haben tausende Benutzer das Problem, dass Emails, die über eine Weiterleitung an GMX und web.de gesendet werden, mit einer Fehlermeldung abgelehnt werden. Ich habe das Ganze untersucht und bin zu folgendem vorläufigen Ergebnis gekommen:

Sendet man selbst von einer GMX- oder web.de-Adresse aus an z.b. user@meinedomain.de und ist dort direkt eine Weiterleitung auf user@gmx.com oder user@web.de gesetzt, so schlägt die Weiterleitung fehl, weil GMX und web.de (bzw. United Internet) die IP-Adresse des Weiterleiters nicht als ihre eigene erkennen, und somit wohl Spam annehmen.

Wieso Emails trotzdem jahrelang weitergeleitet wurden und UI jetzt plötzlich einfällt, es scharf zu schalten, weiß wohl bisher noch Niemand.

Lösungsansätze:

  1. Als Absender einen anderen Provider nehmen. www.posteo.de ist hier die erste Wahl.
  2. Nicht auf gmx oder web.de weiterleiten, sondern auf einen anderen Provider – siehe oben.
  3. Gar nicht weiterleiten, sondern ein eigenes Postfach auf dem Webserver benutzen, also für user@meinedomain.de.

 

Warnung: QuickTime für Windows sollte dringend deinstalliert werden

Das Department of Homeland Security ist in den USA eigentlich für die Terrorabwehr zuständig, die Behörde gibt aber auch immer wieder einmal Anweisungen zur IT-Sicherheit heraus. Diese sind aber üblicherweise vage bzw. allgemeiner Natur, so rät man beispielsweise generell zur Installation eines Anti-Virus-Programms. Der Rat, Apples QuickTime für Windows zu deinstallieren, ist auch deshalb nicht ganz alltäglich.

 

Quelle: Warnung: QuickTime für Windows sollte dringend deinstalliert werden

Gibt es Außerirdische?

Dies habe ich auf Krieg oder Frieden gepostet.

Ich habe mir mal Folgendes überlegt.
Unser Universum ist ca. 13 Milliarden Jahre alt. Zuerst existierten nur Wasserstoff und Helium – welches in den ersten Sonnen aus Wasserstoff erzeugt wurde. Damit ist natürlich kein großer Staat zu machen.
Nach einigen Milliarden Jahren brannten diese Sonnen aus, explodierten und erschufen die schweren Elemente. Da dies die Vorausetzung für alle nachfolgenden Dinge wie Planeten und am Ende auch Leben sind, konnten erst jetzt Sonnensysteme mit Planeten entstehen. Alle sehr viel älteren Sonnensysteme als unseres bestehen nur aus leichteren Elementen, die kein Leben ermöglichen.
Es kann durchaus sein, dass unser Sonnensystem zu den ersten gehört, welche genug schwere Elemente enthalten, um Planeten und später Leben zu erschaffen – wobei das Leben ja eventuell durch Asteroiden auf die Erde gekommen ist, ebenso wie das Wasser.
Wenn wir weiter davon ausgehen, dass es jedesmal einige Milliarden Jahre dauert, bis das erste Leben auf einem geeigneten Planeten erscheint und schließlich genügend Sauerstoff gebildet wurde, um höheres Leben zu ermöglichen, dann dürfte eine Kambrische Explosion nach ca. 4 Milliarden Jahren nach Entstehung eines Planeten einsetzen. Danach ist es wohl wie bei unserer Erde von einigen Zufällen abhängig, ob sich intelligentes Leben bildet. Bei uns wurde es erst nach mehreren Katastrophen möglich, die insgesamt über 90% der Lebenwesen auslöschten. Hätten die Saurier überlebt, gäbe es keine größeren Säugetiere und damit auch keine Menschen.
In den 500 Millionen Jahren seit dem relativ plötzlichen Auftauchen aller “modernen” Tierstämme hat sich im Bereich intelligentes Leben lange Zeit nicht viel getan.
Erst vor 200.000 Jahren erschien der Homo Sapiens auf der Bühne und verbreitete sich danach über die gesamte Erde. Vor 70.000 haben die kognitiven Fähigkeiten – Lernfähigkeit, Gedächtnis, Kommunikationsfähigkeit – des Menschen deutlich zugelegt. Vor 13.000 Jahren entstand der Ackerbau, das Industriezeitalter brach vor knapp 200 Jahren an und Computer und Elektronik allgemein gibt es seit nicht einmal 100 Jahren.

Sollte diese Entwicklung typisch sein, dann wird es kaum weiter entwickelte Lebensformen auf anderen Planeten geben als die unsrige. Es mag Abweichungen von ein paar 10.000 Jahren geben. Viele der vorher entstandenen intelligenten Lebensformen sind aber vermutlich schon wieder ausgestorben,

Nimmt man hinzu, dass Leben nur auf einem Planeten mit einem sehr großen weiteren Planeten – der die meisten Asteroiden “absaugt” – und einem viel zu großen Mond – der durch einen Zusammenprall zweier Planeten zum richtigen Zeitpunkt enstand – möglich ist, dann geht die Wahrscheinlichkeit sehr weit nach unten.
Carl Sagan sagte einmal, dass es aktuell entweder mehre Millionen intelligenter Lebensformen in der Milchstraße gibt, oder aber gerade einmal 10!
Und diese 10 sind dann so weit voneinander entfernt, dass wir uns niemals begegnen werden.

Die Wissenschaft geht seit kurzer Zeit davon aus, dass jedes 5. Sonnensystem einen erdähnlichen Planeten enthält. Aber das heißt noch lange nicht, dass sämtliche Zufälle eintrafen, die Leben ermöglichen.

Hier der Beitrag von Carl Sagan, basierend auf der Drake-Gleichung:

Selbst wenn wir von einem Mittel von 10.000 heute existierender intelligenter Lebensformen auf unserem Niveau ausgehen, werden sie zu weit voneinander entfernt sein, um sich zu begegnen, solange sie existieren.

Sollte es aber eine Zivilisation geschafft haben, mit irgendeiner Methode Tausende von Lichtjahren in einem annehmbaren Zeitraum zu überwinden – Warptechnik, Hyperraum etc. – so werden sie wohl zuerst nur Roboter losschicken. Und das Problem ist ja, dass sie erst einmal von unserer Existenz wissen müssen. Unsere Radiosignale dringen erst seit ein paar Jahrzehnten in den Weltraum, haben also höchstens 50 Lichtjahre überwunden – und sind dabei dermaßen schwach, dass sie kaum bemerkt worden sind. Und wenn es andere Zivilisationen in diesem Umkreis gäbe, dann hätten wir ihre Signale empfangen müssen – was ja unter anderem SETI versucht, aber bisher völlig erfolglos.

Meiner Meinung nach ist es wahrscheinlicher, dass eine intellligente Lebensform auf dem Grund unserer Meere existiert und Expeditionen an die Erdoberfläche unternommen hat, als dass uns Außerirdische besucht haben.

Eine weitere theoretische Möglichkeit wäre, dass es Leben in Paralleldimensionen gibt, die quasi in demselben Raum leben wie wir und die es irgendwie geschafft haben, durch die Dimensionen zu uns zu kommen.

Eine dritte Möglichkeit wäre, dass die Besucher aus unserer eigenen Zukunft kommen.

Aber wieso sollten uns diese Besucher dann angreifen wollen? Irgendwer sagte einmal: “Wenn eine Zivilisation es geschafft hat, ihre eigenen Probleme wie Kriege zu überwinden und eine derartige Technik zu entwickeln, dann muss sie friedlich sein”. So etwas wie die Klingonen wird es also wohl nicht geben.

Wenn ich mir die Entwicklung von Robotern auf unserer Erde ansehe, dann werden wir wohl höchstens von Androiden besucht werden. Und wenn sie nicht gesehen werden wollen, dann werden wir sie auch nie wahrnehmen, zumal es eventuell sogar so etwas wie Naniten sein werden.

Post aus Syrien

Guten Tag,

Mein Name ist COL WAFA ALHALABI ADEL , COMMANDER in der syrischen army.This Brief  wird überraschen you.do kennen mich nicht besonders , ich habe Ihre Kontaktdaten durch German Chambers .

Vielen Dank,

Col.Wafa Alhalabi Adel.

Hätte mich ja jetzt doch mal interessiert, was er/sie eigentlich möchte.

 

Erinnert ihr euch an Vodafones erstes UMTS Angebot?

Als UMTS noch ganz neu war, brauchte ich gerade wieder ein neues Handy. Wieso also nicht das Neuste vom Neusten nehmen, ein UMTS Handy? Ich besuchte also einen Vodafone-Shop und wollte mich beraten lassen. Damit fingen die Problem schon an. Ich war erschrocken, wie wenig die “Berater” von der Technik verstanden. Sie boten mir das Motorola E1000 an, welches als erstes Handy über einen recht großen Screen verfügte, der sehr empfindlich aussah. Das Verkaufsargument der ca. 22jährigen Tussi – anders konnte man das nicht nennen – war, das ich damit “3D-Sound zum Freisprechen und sogar für Videotelefonie nutzen könne. Da dieses Handy als Businessmodell angepriesen wurde, fragte ich sie, welcher Geschäftsmann denn bitte freihändig per Lautsprecher telefonieren würde, so dass alle Welt mithören könne. Videotelefonie war auch ein Witz, denn die Kamera war so angebracht, dass das Handy recht schräg gehalten werden musste, so dass man es unmöglich auf den Tisch legen konnte, man also gezwungen war, es die ganze Zeit in der Hand zu halten. Wie eigentlich 3D-Sound mit nur einem Lautsprecher funktionieren solle, konnte sie mir auch nicht erklären.

Als ich dann fragte, ob ich mit dem Handy auf meinen GMX-Account zugreifen könne, waren alle Verkäufer völlig ratlos. Man könne ja schließlich nicht die technischen Details aller Handys kennen, meinten sie. Ich entgegnete, dass ich als PC-Verkäufer die Spezifikationen aller PCs kenne.

Nach 30 Minuten hatten wir endlich irgendeine Fachfrau am Telefon, welche mir bestätigte, dass das wohl möglich sei. Ich kaufte das Handy also samt diesem Vertrag;

Vodafone UMTS

Darunter gab es eine regelrechte Textwand von Kleingedrucktem:

2 Nur bei Verwendung videotelefoniefähiger Endgeräte und UMTS-Netzversorgung bei beiden Gesprächspartnern (siehe auch Ziffer 10). Bis 15.04.2005 wird Videotelefonie zum Preis für nationale Gespräche des jew. Tarifs abgerechnet. Ab 16.04.2005 gelten Minutenpreise von max. 0,80 € für Verbindungen innerhalb des Vodafone D2-Netzes und ins dt. Festnetz sowie max. 1,20 € für Verbindungen in andere dt. Mobilfunknetze. Bei Vodafone 50/100/200/500 entspricht 1 Minute Videotelefonie 2 Minuten Sprachtelefonie; für Verbindungen in and. dt. Mobilfunknetze gilt in jedem Fall ein Preis von max. 1,20 €. 3 Vodafone-MobileTV: ausgewählte Spezial-Inhalte für UMTS-Handys (kein Sharp 902), zur Zeit je nach Kanal (tägl. od. wöchentl.) 10 bis 60 Minuten Programm. Vodafone-MobileTV steht bis 31.03.2005 kostenlos zur Verfügung, die max. monatl. Nutzung ist bis dahin auf 2 Stunden beschränkt. Ab dem 01.04.2005 gilt ein Preis von max. 3 €/60 Min., sofern die 2 Std. monatl. Inklusiv-Leistung überschritten werden. Aus Sicherheitsgründen wird jede Vodafone-MobileTV-Verbindung nach 20 Min. autom. getrennt. Das Angebot an auswählbaren Programmen kann wechseln. Inklusiv-Leistung nicht für Erotik-Inhalte. Siehe auch Ziffer 10. 4 Monatlich kann im Vodafone live!-Portal ein MusicDownload od. ein Realtone aufs Handy geladen werden. Angebot ist nur mit entsprechenden Handys (Motorola V980, Motorola E1000, Sony Ericsson V800, Nokia 6630) nutzbar. Nicht in Anspruch genommene Inhalte nicht in Folgemonat übertragbar. 5 Keine weitere Berechnung des Zugangs zum Vodafone live!-Portal aus dem Vodafone D2-Netz über den APN wap.vodafone.de, ausgenommen besondere Entgelte für Inhalte/Dienste. Bis 15.04.2005 werden für weitergehende Paketvermittelte Datenübertragung über diesen APN 0,29 €/100 KB berechnet, danach 0,19 €/10 KB. 6 Vodafone E-Mail-Adresse mit 500 MB Speicherplatz, Abrufen und Versenden von E-Mails (je nach Handy) über das Vodafone live!- bzw. -WAP-Portal, per Vodafone-Mailbox, mit im Handy integrierten E-Mail-Client oder übers Internet. Ab 01.07.2005 können je nach Größe der EMail bis zu 0,99 € pro versendeter Mail berechnet werden. 7 Internetzugang über den APN web.vodafone.de mit an das Handy angeschlossenem Laptop möglich. Bis zum 15.04.2005 besteht ein monatliches Inklusiv-Volumen von 2 MB, für weitergehende paketvermittelte Datenübertragung werden 0,29 €/100 KB berechnet. Ab dem 16.04.2005 werden für jede Nutzung des Internetzugangs über den APN web.vodafone.de 0,19 €/10 KB berechnet. Nicht genutztes Inklusiv-Volumen nicht in Folgemonat übertragbar. 8 24 Monate Mindestlaufzeit, einmal. Anschlusspreis

Selbstredend war der Text in 8 Punkt, ich habe ihn hier vergrößert.

Der fettgedruckte Text verbirgt eine unfassbare Falle. Bis zum Ende des Monats, in dem ich das Gerät kaufte, galt:

0,29€ pro 100kb, demnach würden 100MB 290€ kosten. Das klingt schon happig, aber was danach kam, war geradezu abenteuerlich:

0.19€ pro 10kb, das ergibt:100MB kosten 1900€! Und so etwas steht im Kleingedruckten und wird vom Verkäufer nicht angesprochen.

Und das Ganze wurde als Businesstarif beworben für Gewerbetreibende, die ihren Emailverkehr komplett über das Handy regeln sollten.

Ich habe am ersten Tag meinen GMX-Account eingebunden – es gab direkt ein App dafür auf dem Handy – und nur den Inhalt meines Postfachs mit ca. 60 Emails ein paar Mal aufgerufen. Gelesen habe ich 2 oder 3 Emails. Danach schaute ich auf die Kostenkontrolle und hatte schon für 60€ Daten verbraucht! Ich rief sofort dort an und fragte den Kundendienst, wieso das einfache Abrufen eines Postfachs angeblich mehr als 60MB verbraucht. Mir wurde der Betrag gutgeschrieben.

Ich tauschte das Handy dann gegen das Klapphandy V980 aus und machte den Monat drauf noch einmal den Fehler, einige Emails abzurufen und ein paar Webseiten aufzurufen. Das Resultat im nächsten Monat: 250€. Ich löschte umgehend alle Einträge für Internetverbindungen und nutzte das “Smartphone” als einfaches Handy. Nicht ganz im Sinne des Erfinders.

Gegen diese Abtzocke hätte man eigentlich gerichtlich vorgehen sollen. Mir war es eine Lehre.