Resümee meines Lebens

Mit meinen nun 53 Jahren habe ich oft über meine vergangenen Jahre nachgedacht.

Ich lese und sehe Videos von Menschen zwischen 20 und 30 Jahren, die über das Leben sinnieren. Sie denken nach vorn, ich denke mittlerweile nach hinten.

Ich weiß noch, was ich mit 20, 30 oder 40 Jahren dachte. Immer dachte ich, es wird schon weiter gehen, es wird schon noch etwas wirklich Gutes in meinem Leben passieren. Aber es passierte nicht wirklich.

Mit 20 Jahren war ich in einer damals 3-jährigen Beziehung, meine erste wirkliche Liebe, von der ich sicher war, sie würde ewig halten. Endlose Liebe, endloser Einsatz für den anderen, Planung der gemeinsamen Zukunft. Nach weiteren 4 Jahren war es für immer vorbei und ich fiel in ein Loch, weil alle meine Vorstellungen obsolet waren… Ehe, Kinder, etwas aufbauen, zusammen alt werden.

Mit 30 Jahren musste ich an meinem Geburtstag fegen, wie es damals üblich war, wenn man bis dahin nicht verheiratet war. Ich hatte eine Liaison mit einer Frau, die nie zu einer Beziehung reichen würde, hoffte aber, dass mein Leben bald besser und erfüllender werden würde.

Mit 40 Jahren und in meiner dritten ernsthaften Beziehung hoffte ich, dass ich ihre drei Kinder mit groß ziehen kann und damit eine Art Familienleben haben werde, welches ich mir immer gewünscht hatte. Die Beziehung endete 2 Jahre später.

Mit 50 Jahren fingen die körperlichen Probleme an, gepaart mit Problemen in der Arbeit, weil ich immer jeder Firma alles gegeben und mich dabei nie offiziell fortgebildet hatte, Seitdem fühle ich mich alt, obwohl ich geistig jung und fit bin. Aber das sehen weder die Firmen noch die Frauen in meinem Alter.

Was bleibt, sind regelmäßige Gänge zu den Ärzten und die Hoffnung, wenigstens eines der Leiden zu erleichtern, wobei mir wenig Hoffnung gemacht wird. Ich kann jetzt schon auf die Rente warten, denn ernst genommen werde ich nicht mehr.

Was bleibt noch in der Zukunft? Für einen Androidenkörper oder ein Einspeisen des Geistes in die Cloud ist es leider noch zu früh. Also wird es mit jedem Jahr schlimmer werden.

Wenn ich jungen Leuten einen Ratschlag geben kann, dann den:

Lernt und tut das, was euch am Herzen liegt. Ich würde bei einer zweiten Chance Astronaut, Archäologe oder Philosoph werden. Ich würde versuchen, mit meinen Mitteln den Menschen zu helfen.

Glaubt nicht, ihr müsstet „funktionieren“, ein Rad im großen Motor sein, welches perfekt arbeitet. Das dankt euch später Niemand.

Wenn ihr alt seid, könnt ihr nur von den Menschen zehren, die ihr gern habt und von den Dingen, die euch gut getan haben.

Ich habe immer für andere gearbeitet und gelebt und stehe nun allein da. Kein Chef, den ihr vor 10 Jahren mit eurer Arbeit glücklich gemacht habt, wird euch heute noch kennen und unterstützen. Ebenso ist es mit den meisten Ex-Beziehungen.

Lernt, liebt, (er)lebt. Nichts anderes ist wichtig im kurzen Leben eines Menschen.

Gedanken zur Zukunft in Deutschland

Ich muss zu meiner Schande jetzt einmal gestehen, dass ich die Linken für eine gute Sache hielt, damals vor 35 Jahren in der Schule. Die Rechten waren nur für die Reichen da und die Linken für das Volk. So wurde es uns damals schon erklärt. Ich glaubte daran, dass die linken Parteien (damals SPD) für einen allgemeinen Wohlstand aller Deutschen eintraten und auch sorgen würden.

Was war ich blind! Aber ok, ich war jung und hatte nur eine Quelle, die Schule.

Erst durch private politische Weiterbildung in den letzten 10 Jahren begriff ich langsam, wo der Hase wirklich langläuft. Konservatismus rettet unser Land und unsere Lebenseinstellung. Ich glaube, ich wählte sogar einmal die CDU.

Und dann fing die CDU (Merkel) an, die sichersten Atomkraftwerke der Welt abzustrafen, Gesetze zu brechen, indem sie unser Geld anderen Ländern gab und am Ende den Islam einzuladen, unser Land und ganz Europa zu übernehmen.

Wer sich die Mühe macht, jeden Tag einige Stunden Dokumentationen über die Folgen zu studieren (ja, ich bin arbeitslos, aber gebildet :-)), dem muss es wie ein böser Alptraum vorkommen. Es gibt zahlreiche Studien und Hochrechnungen namhafter Institute, wie es sich in Deutschland und Europa in den nächsten 20-30 Jahren entwickeln wird.

Ohne massive Korrekturen werden die Islamisten einen Anteil von mehr als 30% an der Bevölkerung erlangen, und das reicht für einen „Regimechange“.

Da beißt die Maus keinen Faden ab.

Merkel bleibt Kanzlerin, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Mir bleibt nur die Hoffnung, dass FDP und AFD ihr das Leben schwermachen werden, indem sie die unbequemen Wahrheiten aussprechen und das Volk diese auch mitbekommt – sie also von den MSM nicht unterdrückt werden.

 

Trotzdem werden in den nächsten vier Jahren vermutlich 4-5 Millionen weitere Moslems nach Deutschland einwandern – als Familiennachzug schöngeredet. Da dauert es nicht mehr lang bis zu den 30%.

Der schon jetzt deutlich gezeigte Opportunismus der Altparteien und der katholischen Kirche wird für immer mehr Moscheen   Radikalisierungsstationen), finanziert durch Saudi-Arabien (und letzten Endes unser Geld für Öleinkäufe) sorgen, NoGo Areas und lokale Anwendung der Scharagesetze, Unterdrückung und Vergewaltigung Einheimischer und Terroranschläge.

Da der Islam ja laut führender Politiker zu Deutschland gehört, wird dieser auch Deutschland übernehmen, und das ohne Waffen.

Natürlich ist die Mehrheit der schon länger hier lebenden Moslems gemäßigt. Ich selbst habe mit sehr gemäßigten (und sehr gut aussehenden) weiblichen Moslems gearbeitet, die keine Kopftücher tragen, Alkohol trinken und sogar Schweinefleisch essen. Aber sie treten kaum politisch in Erscheinung.

Es ist nachgewiesen, dass sich eine Menge x bei einer Menge X Moslems in einem Land radikalisieren, und dieser bisher kleine Teil wird die Macht übernehmen. Die X Moslems werden sich dagegen nicht wehren, und das ist das Problem.

Ein paar konservative Einwohner der USA meinen, wenn es hart auf hart kommt, werde ihre Armee (und auch die Bevölkerung) die Islamisten „auslöschen“. Aber die Wahrheit ist doch, dass Islamisten schon heute in den Armeen und der Politik wichtige Positionen einnehmen und nur darauf warten, endlich im Namen ihres Gottes und ihres Propheten aktiv werden zu können.

 

Wenn ich ein Land übernehmen wollte, dann würde ich genauso vorgehen. Auf arme Minderheit machen, mich von der Mehrheit schützen und versorgen lassen, im Laufe von 20 Jahren massenhaft Nachkommen zeugen, diese problemlos in dem Land radikalisieren, bis eine ausreichende Masse an eigenen Leuten vorhanden ist. In die Politik eindringen, um es noch zu unterstützen. Dann im Namen der Multikulti meine Meinungen in den Gesetzen als ebenso wichtig wie die der Bevölkerung verankern, und die meiste Arbeit ist getan.

Dann warte ich nur noch, bis sich genug Nachkommen entwickelt haben und es führt kein Weg zurück.

Eines ist immens wichtig und wird so kaum erwähnt:

Moslems haben keine wichtigen Erfindungen in den letzten 1000 Jahren gemacht. Sie verknüpfen sich mit Smartphones, nutzen Satelliten – und hätten nichts von alle dem, wenn es den westlichen Erfindungsgeist nicht geben würde. Wären sie auf sich allein gestellt – und gäbe es nicht zufällig Öl in deren Ländern, sondern z.b. in Europa – so würden sie noch mit Kamelen durch die Wüste reiten und kein Mensch würde sie kennen.

Saudi-Arabien finanziert den Bau tausender Moscheen in der westlichen Welt. Sie arbeiten mit dem Geld der westlichen Zivilisationen, weil diese Öl benötigen. Sie leisten keinen wirklich kreativen Beitrag, sondern nutzen den zufälligen Umstand, dass sie auf den größten Ölreserven sitzen. Und trotzdem droht ihnen in 5 Jahren die Pleite, weil sie so unverhältnismäßig viel Geld verschwenden, dass ein Einbruch der Einkünfte durch Öl sie in den Ruin treiben kann. Da sieht man, wie blöd sie sind. 😊

 

Was kann also passieren?

  • Den Saudis geht das Öl aus oder der Westen stellt komplett auf Elektro um. Sie gehen pleite und können die Verbreitung des Islam nicht mehr finanzieren.
  • Der Anteil der Moslems in Europa übersteigt 30%, sie übernehmen die Führung und unterwerfen gemäß ihrer Religion die Altvölker, töten nahezu alle Männer, (sex)versklaven alle Frauen und Kinder. Die Restbevölkerung muss ein monatliches Kopfgeld zahlen, damit die Moslems nicht arbeiten müssen (massenhaft in der Vergangenheit geschehen).
  • Die Minderheit der wachen europäischen Bevölkerung erkennt, dass sie durch Wahlen die Katastrophe nicht mehr abwenden kann. Sie bewaffnen sich und starten einen Bürgerkrieg gegen Regierung und Moslems.
  • Die Gutmenschen und die Politiker erkennen ihre Fehleinschätzung und ändern ihre Meinung.

Was ist am wahrscheinlichsten?

 

 

 

Gedanken zum Gutmenschentum / Antifa

Ich glaube, das Problem ist, dass in Ländern, in denen lang genug Frieden herrscht, in denen also genug junge Leute existieren, die Krieg und Unterdrückung nur aus dem TV und Internet in anderen Ländern kennen, diese eine Art Schuldgefühl entwickeln. Ihnen wird schon in der Schule erklärt, dass wir eigentlich „unverdient“ in Frieden und Wohlstand leben und die Völker, denen es schlecht geht, zum einen Pech hatten (ein ganzes Land?) und zum anderen eigentlich wir Schuld sind, dass es ihnen nicht gleich gut geht.

Viele junge Menschen können wohl ein gutes, leichtes Leben nicht ertragen. Sie müssen etwas finden, für das sie sich einsetzen/kämpfen können. Sei es Marxismus, Feminismus, Genderismus oder auch der Wunsch, allen Menschen der Welt zu helfen, damit es ihnen gut geht, sogar unter Aufgabe des eigenen guten Lebens – für welches ihre Eltern und Großeltern hart gearbeitet haben. 
Es liegt vielen Menschen im Blut, sich für eine gute Sache einzusetzen, um ihre Moralvorstellungen umzusetzen. Und wenn das für die eigenen Leute nicht mehr möglich ist, weil die ja schon gut leben, dann eben für andere.

Wem ein sorgenfreies Leben schon in die Wiege gelegt wurde, wer nie verzichten und hart arbeiten musste, der schätzt die Werte einer freien Gemeinschaft nicht hoch ein, denn sie sind ja selbstverständlich. Und dann sollen sie auch selbstverständlich für andere Menschen gelten, ohne die Machbarkeit oder Folgen einschätzen zu können.

Die Mitglieder der ehemaligen RAF stammten aus wohlhabenden, sorgenfreien Familien. Sie sahen es als ihre Pflicht an, ihre „moralischen“ Ziele mit allen Mitteln umzusetzen, auch mit Mord.

Seltsames um Google Home und Android Updates

Ich habe mir vor ein paar Wochen ein Galaxy S8 zugelegt. Da ich auf meinem vorherigen S6 sehr intensiv den Sprachassistenten benutzt hatte, richtete ich ihn auf dem S8 sofort ein. Dabei fiel mir auf, dass es die Einstellung „Auf OK Google bei ausgeschaltetem Display reagieren, wenn das Gerät geladen wird“ in Nougat nicht mehr gibt. Und siehe da, es funktioniert auch nicht mehr. In mehreren Foren wunderten sich die Benutzer darüber, weil es doch auf ihren alten Geräten noch geklappt hatte – auch auf meinem S6.

Nachdem ich mein S6 mit dem aktuellen Stock-Nougat-ROM geflasht und neu aufgesetzt hatte, stellte ich zu meiner Verwunderung fest, dass es nun auch hier nicht mehr funktioniert. Eine Anfrage bei Samsung ergab die lapidare Antwort, diese Funktion gebe es nicht.

Ich besitze einen Echo Dot und finde ihn sehr praktisch. Als ich über das kommende Google Home nachdachte – und ob ich mir eines zulegen solle – wurde mir klar, dass ein Android Smartphone, welches durchgehend am Kabel hängt und eventuell noch mit einer Box mit Mikro verbunden ist, technisch ja eigentlich die Funktion eines Google Home übernehmen könnte. Und just zu dem Zeitpunkt, als Google Home auf den Markt kommt, wird diese Funktionalität aus Android entfernt. 

Ist das nicht seltsam?

Viele Grüße
Thomas

Der tägliche Irrsinn mit Firmen #1 sparhandy.de / OTELO

Nachdem ich mir bei fast jeder Firma die Haare raufe, weil sie wieder die einfachsten Prozesse nicht hinbekommen, habe ich mir jetzt vorgenommen, jeden Fall hier festzuhalten.

Ich hatte Lust, mir ein Galaxy S8 samt Vertrag zu gönnen und überlegte tagelang, zu welchem Anbieter ich gehen soll. Schließlich fiel meine Wahl auf sparhandy.de, den laut Check24 günstigsten Anbieter. Provider sollte Otelo sein, was zwar nicht optimal ist, aber egal.

Also habe ich Samstag, den 01.07., einen Antrag gestellt, der auch von Check24 mit allem drum und dran, samt Login auf der Website von sparhandy.de, gewohnt professionell bestätigt wurde. Von sparhandy.de erhielt ich seltsamerweise bis heute (06.07.) keine Email. Also loggte ich mich auf Verdacht dort ein und las, dass der Vorgang angeblich bei Vodafone hänge.

Ich schrieb eine Email an den Support und fragte, was so lange dauert, woraufhin ich nach ca. 15 Minuten eine automatische Antwort erhielt, man „bemühe“ sich, innerhalb von zwei Werktagen zu antworten. Da kommt Hoffnung auf.

Ein paar Stunden später – ich war gerade unterwegs und saß im Auto – erhielt ich diese verwirrende Email:

Leider ist in Ihrem Fall keine Rufnummernmitnahme möglich, da es sich um eine anbieterinterne Rufnummernmitnahme ( gleiches Netz, gleicher Provider ) handelt.
Gerne lassen wir Ihnen eine neue Rufnummer schalten. Bitte beachten Sie, dass wir keinen Einfluss auf die Vergabe der Rufnummern haben.

Offensichtlich können die Angestellten ihre eigenen Verträge nicht lesen:

Tarif OTELO Allnet Flat XL+ CH24/CB45
Netz Vodafone
Netzbetreiber Vodafone
Rufnummernportierung
Bisheriger Provider: congstar Services GmbH
Portierungstyp: Schnellstmöglich
Vertragsart: Postpaid Vertrag Bisheriges Netz: T-Mobile

Nach meiner sofortigen Antwort habe ich bisher keine Reaktion mehr erhalten.

Update 06.07.

Nachdem ich schließlich auf deren Facebook Seite eine Anfrage gestellt hatte, erhielt ich nach 15 Minuten einen Anruf von einem sehr fähigen Mitarbeiter. Es stellte sich heraus, dass die Portierung seitens Vodafone ohne Begründung(!) fehl schlug und die Abteilung dann im PC sah, dass ich vor zwei Jahren schon einmal über Sparhandy zu OTELO gewechselt war. Also schlussfolgerten sie: Kunde ist zu blöd, um zu wissen, wo er seinen Vertrag hat, wir schicken eine Email raus.

Ich erklärte, dass ich gerade zwei Monate vorher zur Congstar gewechselt war – was Sparhandy natürlich nicht wissen konnte . Aber deshalb hatte ich es ja auch im Antrag geschrieben. Das nächste Problem war, dass ich bei dem Antrag den Namen meiner Mutter angegeben hatte, bei Congstar aber meinen eigenen, und da macht OTELO wohl keine Portierung. Congstar hatte dagegen anders herum keine Probleme damit.

Ich habe den Antrag auf mich umschreiben lassen und harre der Dinge, die da kommen.

Update 07.07.

Wäre ja auch zu schön gewesen. Eben rief mich eine nette Dame von Sparhandy an und teilte mir mit, dass es NOCH ein Problem gebe. Ich sei ja ehemals bei OTELO gewesen, und die haben meine Nummer beim Wechsel zu Congstar nicht richtig gelöscht. Also hat deren System den Portierungswunsch erneut automatisch abgelehnt. Nun würde man denken, dass in 2017 nur ein Klick nötig ist, um so etwas zu korrigieren, aber offenbar nicht bei OTELO. Die Frau muss Dienstag dort anrufen und es klären, damit eventuell Mittwoch das Ganze erneut versucht werden kann. Bei normalerweise drei Werktagen bis zur Erfüllung wird es also bis Ende nächster Woche dauern. Samstag läuft das Angebot von Samsung für eine kostenlose Ladestation aus. Bin gespannt, was da noch passiert.

Update 08.07.

Nachdem ich durch ein Blog erfahren habe, dass Sparhandy jetzt den von mir zuerst gewählten Tarif selbst anbietet und einiges günstiger, habe ich den Antrag bei OTELO storniert und bei Sparhandy den neuen bestellt. Und siehe da, heute bekam ich schon die Bestätigung, dass die Lieferung unterwegs ist. Wenn jetzt die Leistung von O2 noch ok ist, geht doch noch alles in Ordnung.

Ehe für alle

Für mich ist diese Entscheidung Kosmetik.
„Mit 46 % lebte 2015 etwas weniger als die Hälfte aller gleich­geschlecht­lichen Paare in einer einge­tragenen Lebens­partnerschaft (43 000 Paare).“ (www.destatis.de)

Das sind gut 0,1 % unserer Bevölkerung. Wann wurde zuletzt so ein Bohai gemacht wegen einer Gesetzesänderung, die 0,1 % der Deutschen betrifft?

Viel extremere Gesetze, die jeden Menschen im Land betreffen, werden währenddessen durchgewunken.

Alexa, das geht besser!

Alexa wird vorwiegend als Fernsteuerung für Wecker, Timer, Wetter und Home Automation vermarktet. Trotzdem wäre leicht viel mehr machbar, als jetzt geht.

Ich habe mir als Nerd natürlich sofort ein Echo Dot gekauft. Es ist anfangs witzig, auf Zuruf Aktionen starten zu können, zumal die Qualität der Mikrofone sehr hoch ist. Man kann durch laufende Musik hindurch Befehle geben und sie werden verstanden. Meine Mutter mit 79 Jahren war total geflasht, als Alexa nach „Spiel deutsche Schlager“ tatsächlich ihre Lieblingsmusik spielte.

Aber die Technik mit den Skills ist (noch) sehr unausgereift.

Um es kurz zu erklären: Alexa weiß „von der Welt“ nicht allzu viel. Was sie weiß, kann man nur durch Herumprobieren herausfinden. Alexa suicht nicht im Netz, wenn sie keine Antwort weiß. Sie sagt dann einfach, dass sie keine Antwort kennt. Damit liegt sie Welten hinter Google Now oder noch extremer hinter Google Assistant zurück.

Amazon unterstützt sehr wenige Anwendungen nativ, z.B. Todoist und Anydo für Todo Listen. Damit kann man in diesen Apps mit einem Befehl Einträge vornehmen. Andere gängige Apps wie z.B. Bring oder viele weitere werden nicht nativ unterstützt.

Um Alexa „schlauer“ zu machen, kann man mit einem recht komplexen System sogenannte Skills entwickeln und bereitstellen.
Dazu wird ein Skillname ausgewählt, auf den Alexa reagiert. Anschließend werden Abfragen definiert, die der Skill erkennt. Als letztes werden Antworten auf diese Anfragen definiert, wobei die Skills auch auf Datenbanken Zugriff nehmen können, z.B. bei Fernsehprogrammen oder Kinoaufführungen. Jeder Skill muss manuell installiert werden, Alexa hilft dabei nicht. Nur wenn man den Namen des Skills kennt – und woher kennt man den, wenn es einmal tausende gibt – kann man Alexa bitten, den Skill zu installieren.

Das Problem ist:
Man muss sich merken, wie jeder einzelne Skill genannt wird und welche Syntax er versteht.
So muss man bei jeder Abfrage den Skill nennen und eine Frage, z.B. „Frage Fernsehprogramm was heute Abend läuft“,  „Öffne Mantawitze und erzähle mir einen Mantawitz.“ oder „Frage den Abfallkalender, welche Tonne als nächstes raus muss.“

Bei einigen Skills kann man auch sagen „Starte <skill>“ und kann dann nacheinander Abfragen nennen, bis man mit „Stop“ den Skill beendet (ich nenne das temporäres Locking). Gute Skills erklären nach jeder Antwort, was man als nächstes tun kann oder man kann Aufzählungen mit „Weiter“ durchblättern.
Beispiel: „Starte Fernsehprogramm“ und nach der Antwort von Alexa „Was läuft heute um 20:15“. Sie nennt drei Sender und fragt, ob man weitere Sendungen genannt bekommen möchte.

Und hier sehe ich das Problem.

Ich möchte sagen können: „Was kommt heute Abend im TV?“ und nicht sagen müssen „Frage <Fernsehprogramm> was heute Abend läuft“.

Wenn es in einem Jahr zehntausende Skills gibt, wer soll sich alle Namen und die dazugehörigen Fragen merken können? Insbesondere da Marketingleute schon jetzt allen Firmen raten, dringend einen eigenen Skill zu entwickeln, damit sie dabei sind. Also wird es Opel-Skills, Mercedes-Skills, Toyota-Skills, McDonalds-Skills und was weiß ich noch alles geben.

Wie es laufen sollte:

Anbieter stellen Datenbanken zur Verfügung, auf die Alexa zugreifen kann. Sie erweitern quasi das Grundwissen von Alexa, ohne selbst angesprochen werden zu müssen. Alexa muss in die Lage versetzt werden, in allen installierten – oder besser noch in allen existierenden – Skills nach Ergebnissen suchen zu können. Dazu könnte jedem Skill eine Reihe von Kategorien zugeteilt werden, zu denen er Informationen geben kann, z.B. „Auto“, „Kino“, „Fernsehprogramm“, „Lexikon“, „Wetter“, „Medizin“, „Lotto“ usw. Alexa erkennt Stichwörter, durchsucht die entsprechenden Datenbanken, fragt sie ab und formuliert eine Antwort. Dazu muss Alexa natürlich zu einer echten KI werden und nicht darauf beschränkt bleiben, reine Texterkennung zu betreiben. Sie muss in den Anfragen erkennen, um welche Kategorie(n) es sich handelt.

Beispiel: Ich frage Alexa nach dem Fernsehprogramm für Heute Abend. Alexa sucht in den Datenbanken nach denen mit Kategorie „Fernsehprogramm“, fragt diese ab und liefert das Ergebnis. Da Alexa ohnehin online ist, sehe ich keinen Grund, wieso Skills überhaupt installiert werden müssen. Google Assistant braucht das auch nicht. Die Antwort mag das erste Mal etwas länger dauern. Alexa kann sagen „Moment, ich muss die Informationen abfragen“ und speichert anschließend die Daten lokal für späteren schnelleren Zugriff. Findet Alexa keinen passenden Skill/Datenbank, sucht sie im Netz (am besten mit Google) und bereitet die Daten auf.

Google Assistant z.B. setzt ausschließlich auf Online-Ergebnisse und liefert dank Zusammenarbeit mit immer Datenbanken – und vor allem Googles Knowledge Graph – sehr gute Ergebnisse, und das innerhalb weniger Sekunden. Erstaunt war ich letztens wieder, als ich mein Smartphone fragte: „Welche Ärzte haben in der Nähe geöffnet“.

Die Leute kennen Google und sind dementsprechend verwöhnt, beliebige Abfragen formulieren zu können und vernünftige Ergebnisse zu bekommen.

Ich bin optimistisch und hoffe, dass die Entwickler meine Gedankengänge nach ein bissel Erfahrung ebenso haben werden.

Warnung vor stylelux.de

Auf Facebook wurde vor kurzem eine Werbung eingeblendet, die folgendermaßen aussah:

Style Werbung

Klickt man auf den Link, so erscheint folgende Seite:

Style1

An dieser Stelle ist zwar nicht klar, wieso man seine Adresse eingeben soll, aber aus Neugier haben es wohl eine Menge Leute gemacht. Anschließend kommt:

Style2

Ok, sie wollen die Emailadresse, was einen nicht besonders wundert, denn das wollen ja so gut wie alle Webseiten. :-/

Style3

Es wird angeboten, ein weiteres Produkt zu kaufen, was wir aber dankend mit Klick auf den kleinen Link unten ablehnen.

Style4

Voila, wir haben angeblich schon einen Kauf bestätigt. Das ist seltsam, denn wir haben nirgends auf „Jetzt kostenpflichtig bestellen“ oder auch nur auf einen Button „Kaufen“ geklickt. Hier soll man „im Nachhinein“ eine Bezahlart auswählen, ansonst wird „Kauf auf Rechnung“ angenommen.

Folgende Dinge fallen auf:

  • Wir haben nicht den Namen des Produkts erfahren.
  • Wir haben nicht die Anzahl des Produkts erfahren.
  • Wir haben nicht den Preis des Produkts erfahren.
  • Wir haben keine Informationen über eventuelle Versandkosten erhalten.
  • Wir haben in keine AGB eingewilligt.
  • Wir haben vor allem in keinen Kauf eingewilligt.

Die meisten Leute werden an dieser Stelle wohl einfach die Seite schließen, weil es ihnen zu undurchsichtig erscheint.

Die Firma schickt umgehend eine wenig aussagende BestätigungseMail, die entweder im Spam landet, die man übersieht oder nicht ernst nimmt:

Wie man sieht, erfährt man weder, was man angeblich bestellt hat noch den Preis.

Reagiert man nicht, so erhält man einige Zeit später eine weitere EMail mit einer Versandbestätigung:

 

Bild 2016-08-22 21 27 35

Auf die angeblich zweimal bestellten „Detox Deluxe“ werden zum einen Versandkosten in Höhe von 9,95€ aufgeschlagen und außerdem eine „Rechnungsgebühr“ in Höhe von 4,95€.

Schaut man sich die Website einmal genauer an, so wird deutlich, dass die Ware aus Dänemark verschickt wird, obwohl wir uns auf einer deutschen Domain befinden:

Bild 2016-08-22 21 34 28

Desweiteren liest man in den „Allgemeinen Verkaufsbedingungen“:

Bild 2016-08-22 21 35 27

Falls also Jemand diese unerwünschte Lieferung zurückschicken möchte, soll er die Portokosten nach Dänemark übernehmen – so hat die Firma in jedem Fall keine Kosten.

Davon abgesehen, dass dies eine typische Betrügermasche ist, gibt es noch eine Kuriosität. Geht man nämlich normal auf die Website http://stylelux.de/schonheitszubehor und wählt dieses „Luxdetox“ aus, so bekommt man gänzlich andere Seiten angezeigt. Plötzlich gibt es einen Warenkorb mit Nennung der Versandkosten und es gibt sogar einen Button, der den Bestellvorgang eindeutig klar macht:

Bild 2016-08-22 21 40 32

Klickt man hier auf „Zur Kasse“, so erscheint eine einigermaßen übliche Seite:

Bild 2016-08-22 21 42 08

Hier läuft also ein relativ normaler Kaufvorgang ab.

Was sagt uns dies?

Folgt man der Facebookwerbung, so wird man über einen speziell programmierten Pfad geführt, der eindeutig die Absicht verfolgt, unter Umgehung aller üblichen – und gesetzlich vorgeschriebenen – Wege Menschen zu einem angeblichen Kauf zu verleiten.

Ich nehme an, dass sehr viele Menschen aus Angst, es könne „noch teurer“ werden, den Betrag bezahlen, um diese ominösen – und mit Sicherheit wirkungslosen„Entgiftungspflaster“ zu erhalten.

Mein Rat als Antwort per Email:

Ich habe auf Ihrer Website keine Ware bestellt, sondern mir lediglich etwas angesehen. Ich habe von Ihnen auch keine Erklärung zum Widerrufsrecht erhalten. Sie sehen einen Klick auf einen Button namens „Fortsetzen“ als Kaufbestätigung an. Das ist nach deutschem Recht gesetzwidrig. Es kam also in keinem Fall ein Kaufvertrag zustande.
Weitere Mahnungen sind zu unterlassen und werden jedenfalls nicht zur Zahlung führen und werden auch nicht beantwortet. Der Versuch, einen nicht bestehenden Anspruch durch Inkassobelästigung oder Anwaltsmahnungen beizutreiben, wird nicht erfolgreich sein. Einem gerichtlichen Mahnbescheid wird fristgemäß widersprochen werden. Unter Hinweis auf § 28a BDSG wird die Datenweitergabe an Auskunftsdatenbanken untersagt.

Ich erkläre mich bereit, die Annahme zu verweigern. Damit ist die Sache für mich erledigt.

Sollte die Ware bereits angenommen worden sein:

Die Ware liegt hier zur Abholung bereit. Sollten Sie die Ware nicht innerhalb von 14 Tagen abholen, sehe ich sie als Geschenk an und verfahre damit, wie ich es für richtig halte.

Wer diesem Betrug aufgesessen ist, sollte es an Facebook melden. Vielleicht nutzt es ja etwas.

Dieser Text darf mit Nennung des Links auf diese Seite kopiert werden.